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Das Passivhaus

Der behagliche Energiesparer!

Heizkosten? Stickige Räume? Wer in einem Passivhaus lebt, kann solche Unannehmlichkeiten getrost vergessen.

Warum? Ganz einfach: Das Passivhaus speist seine Wärmeenergie nicht aus teuren, umweltbelastenden Ressourcen wie Öl, Gas oder Kohle. Es nützt vielmehr die in ihm wohnende passive Energie – es heizt sich quasi von selbst. Das Ganze funktioniert wie ein riesengroßer, belüfteter Schlafsack. Im Haus erzeugen die dort lebenden Menschen, deren Haushaltsgeräte und vor allem die Sonneneinstrahlung eine mollige Wärme. Damit diese nicht nach außen entweicht, sorgt eine speziell gedämmte Außenhaut für optimale Isolierung.

Wer möchte, kann diesen Effekt durch kleine Nordfenster und eine großzügige Südverglasung unterstützen. Muss er aber nicht – in der Wahl des Designs ist der Bauherr weitgehend frei.

Wenn aber die Wärme eingesperrt wird, heißt das, dass man nie wieder lüften kann? Können schon – aber nicht müssen! Denn eine automatische Komfortlüftung zaubert nicht nur Frischluft in alle Zimmer, sie filtert auch ungesunde Partikel wie Staub, Ruß oder Pollen aus.

Eine Wohltat für alle allergiegeplagten Menschen. Vergangenheit ist auch die Sorge um die Mehrkosten einer solch zukunftsorientierten Konstruktion. Dank öffentlicher Förderung muss ein Passivhaus keineswegs teurer sein – was es jedoch in allen Fällen ist: behaglicher, gesünder und vor allem wirtschaftlicher. Wer ein Passivhaus baut, hat ausgesorgt – ein Leben lang!